Wann darf man sich "professioneller" Make-up Artist nennen?

March 15, 2020

 

Hi ihr Lieben!

 

im heutigen Blogpost widmen wir uns der Frage, die kürzlich in meiner privaten Facebookgruppe "Nebenbei Make-up Artist - Einsteigergruppe" gestellt wurde: wann darf man sich denn professionell nennen?

 

Ich finde die Frage total interessant und darauf möchte ich gerne weiter eingehen.

 

Wie ihr eventuell schon wisst, ist der Beruf "Make-up Artist" oder "Visagistin" nicht geschützt in Deutschland sondern ein "handwerksähnlicher Beruf". Also dieser Beruf bedarf keiner Berufsausbildung oder Meisterprüfung, die durch die Kammer geprüft wird. Es gibt daher viele verschiedene Ausbildungsmodelle - von Tagesworkshops bis Ausbildung über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

 

Anders verhält es sich beim Maskenbildner. Dies ist ein Lehrberuf und bedarf einer 3-jährigen Berufsausbildung. Hier wird Make-up auch zur Umgestaltung genutzt mit Spezialeffekten für Bühne und Theater. 

 

 


Daraus kann man also ableiten, dass sich theoretisch jeder "Make-up Artist" nennen darf. Ob nun eine Ausbildung abgelegt wurde, mit oder ohne Zertifikat, spielt keine große Rolle. Wie sieht es denn jetzt mit der Bezeichnung "professionell" aus?

 

Für mich persönlich ist dies also in diesem Zusammenhang auch nicht wirklich geschützt. Für mich bedeutet professionell sein Deine Arbeitsweise, Auftreten, Verhalten und eben die Professionalität. Diese Dinge ergeben sich in der Art, wie Du Deine Arbeit machst. Arbeitest Du mit speziellen hochwertigen Produkten oder eher günstige Alternativen? Wird ein Termin bei Dir für den Kunden ein kleines Erlebnis und gehst Du individuell auf die Kunden ein? Zudem bedeutet es auch, sich weiterzubilden und offen für Neues zu sein. Denn dieser Beruf verändert sich durch die Kreativität und Trends. 

 

 

Es sind die Vorbereitungen die Du triffst, bevor Du zu einem Job gehst. Deine Hygiene und die der Arbeitsmaterialien. Die Qualität Deiner Arbeit, eventuell auch Dein Level an Erfahrung. Der Umgang mit Kunden. Machst Du noch Vieles umsonst zu Übungszwecken oder fühlst Du Dich bereit für jede Herausforderung? All dies sind Dinge, die Dich "professionell" machen. 

 

Es liegt also in Deinem Ermessen, ob Du alle diese Eigenschaften mitbringst oder Dir schon angeeignet hast. Du wirst wissen und fühlen, wann Du Dich (nach außen hin) als professionell bezeichnen möchtest.

 


Ich hoffe Dir hat Dieser Beitrag gefallen!

 

Liebe Grüße,

Tina

 

 

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Tina Follmann Make-up Artist & Hairstylist

Email: tinafollmann.mua@gmail.com

Mobil: +49 171 321 3060

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